Duff McKagan – live im Astra Berlin

Hallo Rocker!

Duff McKagan wird Euch allen ein Begriff sein, denn er ist der Bassist von den legendären Guns N‘ Roses. Was viele wiederum nicht wissen, ist dass er auch ein Solo-Projekt hat und erst kürzlich ein großartiges Album veröffentlicht hat. „Tenderness“ heißt das gute Stück und wurde am 31. Mai diesen Jahres veröffentlicht.

Von den Bühnen riesiger Stadien zurück in die kleinen Clubs

Vom typischen Guns N‘ Roses Sound ist das Album weit weg: Country meets Rock ist hier die Devise! Viele Balladen, die von akustischen Gitarren, Geige und Klavier begleitet werden. Die Musik, die Duff hier auf die Bühne bringt lädt zum träumen und tanzen ein, und das sieht man. Zwar ist das Astra Kulturhaus nicht ausverkauft, aber die Leute die da sind, sind in bester Laune und sie genießen es sichtlich, dass McKagan die Nähe zum Publikum sucht. Die Menschen tanzen, grinsen, weinen und haben eine gute Zeit.

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Songs aus dem Leben

Der begnadete Musiker ist auch ein erstklassiger Songwriter. Ohne viel Chichi bringt er sowohl gesellschaftskritische Themen, als auch große Gefühle in seine Lieder unter. Er besingt Themen wie Drogenmissbrauch, Amokläufe, Suizid, aber auch die Liebe zu seiner Frau Susan, mit der er nun inzwischen 20 Jahre verheiratet ist und der er den Song „Wasted Heart“ widmete. Er trifft den Nagel auf den Kopf, wenn er diese Dinge thematisiert und wirkt dabei weder angestrengt, noch erzwungen verkünstelt, seine Songs sind einfach ECHT. Songs aus dem Leben.

Das ist der echte Rock’n’Roll

Duff brachte das gesamte neue Album auf die Bühne nach Berlin und fütterte diese Setlist noch zusätzlich mit einigen Schmankerln aus Gunners-Zeiten wie zum Beispiel „You Ain’t The First“ oder „Dead Horse“. Es gab keine großen Showelemente, was die Musik noch mehr in Szene setzte: Diese Klänge brauchen keine Special Effects! Seine Bewegungen auf der Bühne sitzen perfekt, ohne das dabei auch nur eine Sekunde einstudiert wirkt. Das ist Rock’n’Roll! Er tut und sagt auf der Bühne das, was er fühlt. So scherzte er auch über Berlin, wo er bereits Anfang der 90er gewesen sei, sich aber an nichts erinnern könne. Außerdem mache es ihn jedes Mal nervös in Berlin, für Berliner zu spielen und er könne sich selbst nicht erklären, wieso.

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Seien wir ehrlich: McKagan ist der Kerl, mit dem wir alle gerne bei ’nem Bier abhängen und über das Leben philosophieren würden. Und jetzt los, geht Euch TENDERNESS anhören!

Eure Ornella.
Long live Rock’n’Roll!

P.S.: Ich hatte das große Glück, ihn vor fünf Jahren zufällig in Berlin zu treffen. Das Bild ist nicht schön, es ist verwackelt und dunkel, aber die Erinnerung ist unbezahlbar. Die Story findet Ihr HIER.

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