Gentlemen’s Riot Interview

Hallo Rocker!

Heute habe ich für Euch ein Interview mit einer Band aus dem Süden im Gepäck! Man nehme ein bisschen Blues, ein bisschen Country und ein bisschen Rockabilly und schon hat man GENTLEMEN’S RIOT.  Die Gruppe widmet sich der Musik aus den 50er Jahren – und das obwohl sie privat auch super gerne Metal hören… 😉

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COMEBACKSTAGE:
Hi zusammen, wie geht’s Euch? Erzählt mir doch Mal Eure Bandgeschichte!

Simon:
Matze, Mario und ich hatten vor Gentlemen’s Riot mit ein paar andern Leuten eine Metalband, von der wir damals wohl dachten sie sei gut – heute wissen wir es besser. Henry ist Marios Cousin, nachdem sich die Metalband aufgelöst hatte, entstand aus ein bisschen gemeinsamem Jammen Gentlemen’s Riot. Die Auswahl der Musikrichtung war schnell getroffen – Henry’s Stimme passte einfach am besten zu der Musikrichtung. Wir waren aber alle der Meinung, dass das auch echt gut zu uns passt – obwohl wir alle in unserer Freizeit viel Metal und Hardrock hören.

COMEBACKSTAGE:
Wer gehört denn alles zu Gentlemen’s Riot?

Mario:
Henry Göggel (Gitarre und Gesang)
Matthias Amann (Schlagzeug und Gesang)
Mario Castelli (E-Gitarre und Gesang)
Simon Letsch (E-Bass)
Vanessa Ott (Gesang)

COMEBACKSTAGE:
Wie seid Ihr auf den Namen „Gentlemen’s Riot“ gekommen?

Matze:
Das war eine lange Diskussion. Letztendlich kamen wir auf den Bandnamen „Gentlemen’s Riot“, weil dies für uns unsere schnelle Rythm’n’Country Musik mit dem Stil der 50er Jahre vereint.

COMEBACKSTAGE:
…passt der Bandname denn jetzt trotz weiblicher Begleitung seit 2017 noch dazu? 😉

Henry:
Ehrlich gesagt haben wir uns darüber noch nie wirklich Gedanken gemacht. Wir sind mit diesem Namen bekannt geworden, außerdem sind wir wirklich stolz auf das was wir bis jetzt mit diesem Namen erreicht haben. Auch mit weiblicher Begleitung hat sich an unserer Musik und unserer Einstellung nichts geändert.

COMEBACKSTAGE:
Wo ordnet Ihr Euch musikalisch ein, wo seht Ihr Eure Einflüsse?

Simon:
Wir persönlich waren uns da nie ganz sicher. Unser Musikstil bewegt sich dennoch sicherlich irgendwo zwischen Country, Rockabilly und Rock’n’Roll. Oft wurde unser Stil schon als „Countrybilly“ bezeichnet, vor ein paar Wochen haben wir aber auch den zweiten Platz beim Country Music Award in Pullman City in der Kategorie „Traditional Country“ gewonnen. Unsere Einflüsse kommen natürlich von Johnny Cash, anderen Country- und Rockabillymusikern, wir hören aber in unserer Freizeit alle auch viel Metal, Punk und Musik aus anderen Genres die sicherlich auch auf unsere eigenen Songs Einfluss nehmen.

COMEBACKSTAGE:
Begonnen habt Ihr mit dem Covern von Songs aus der Feder von Johnny Cash & Co. – habt Ihr bereits auch eigene Songs?

Vanessa:
Ja aber natürlich! Zuerst wäre hier „Till the End“ zu nennen. Diesen Song hat unser Sänger Henry mit 15 in einer Mathematikstunde geschrieben – dazu gibt’s auch das Musikvideo auf Youtube. Dann gibt es noch weitere eigene Songs, wie z.B. „Riot Action“, „Tell you a Story“, „The Railroadtrack Feelings“ und „Little Weenie“. Bei den letzten drei Songs habe ich beim Text und der Musik auch mitgewirkt. Wir haben aber zurzeit noch einige, weitere Songs in Arbeit, die bis spätestens nächstes Frühjahr fertig sein dürften.

COMEBACKSTAGE:
Und welche Themen behandelt Ihr in Euren Liedern?

Henry:
Meistens geht es um Frauen, Liebe, Alkohol und Freiheit. Manchmal sind es auch Songs die das Publikum direkt ansprechen und zum Mitmachen und tanzen animieren sollen. Wir überlegen uns aber die Themen über die wir schreiben nie davor, das kommt dann einfach während man den Text schreibt.

COMEBACKSTAGE:
Vor zwei Jahren habt Ihr auch noch Euer erstes Musikvideo aufgenommen – wie kam es dazu und wie hat es sich angefühlt? 🙂

Mario:
Eine gute Freundin von uns hat sich zu der Zeit mit Fotografie und Filmart selbstständig gemacht – „Foto- und Filmart Hanna Sprißler“. Für sie war das eine aufregende Erfahrung, für uns ebenfalls. Das Ergebnis hat uns dann aber alle sprachlos gemacht. In der Zwischenzeit haben wir aber auch immer wieder Fotoaufnahmen mit Hanna gemacht, sie waren jedes Mal ein Traum. An den zwei Abenden vor dem Videodreh hatten wir jeweils einen Gig, deswegen waren einige von uns noch ziemlich verkatert und müde. Es war aber für uns und für Hanna eine tolle Erfahrung – das nächste Video ist schon in Planung!

COMEBACKSTAGE:
Wo wurde das Musikvideo denn aufgezeichnet?

Matze:
Ein Teil des Videos wurde auf der schwäbischen Alb gedreht, außerorts zwischen Wiesen und Wäldern. Der andere Teil wurde in einer Fabrikhalle, die sonst als Veranstaltungshalle („Fabrikle im Donautal“ – Susanne Lermer) dient, im Donautal gedreht. Hier wollen wir uns auch nochmal bedanken für die tolle Möglichkeit! 

COMEBACKSTAGE:
Was ist die Story hinter dem Song „Till The End“?

Simon:
In dem Song geht’s um eine verloren geglaubte Liebe die nicht mehr zu retten war. Das Ende ist wie immer – die Frau wird erschossen.

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 COMEBACKSTAGE:
Was sind Eure Erfahrungen, als junge, aufstrebende Band? Wie läuft es mit Auftrittsmöglichkeiten, Gage, Support, etc.?

Matze:
Wir machen alle Musik weil wir extrem viel Spaß daran haben auf der Bühne zu stehen und zu zeigen was wir können. Es ist aber nie einfach gewesen. Sowohl Auftrittsmöglichkeiten am Anfang zu finden, als auch angepasste Gagen zu verlangen, als auch genügend Spielzeit zu haben, dass man eigene Konzerte geben kann Mittlerweile sind wir da aber ganz gut aufgestellt. Aber es sind trotzdem immer wieder Diskussionen über Gagen, Auftrittsorte und andere Probleme im Gange. Wir freuen uns aber jedes Mal wenn wir von anderen Bands als Support angefragt werden und sind da auch wirklich für alles offen. Man muss aber auch dazu sagen, dass es sehr lange dauert, bis es sich tatsächlich geldtechnisch auszahlt.

COMEBACKSTAGE:
Was sind Eure Ziele mit der Band?

Mario:
Auf kurze Sicht gesehen dieses Jahr auf jeden Fall ein zweites Musikvideo und die erste eigene LP. Auf lange Sicht gesehen sind wir für alles offen und bleiben wirklich gespannt wo die Reise hinführt. Wir sind bereit für (fast) alle Schandtaten.

COMEBACKSTAGE:
Wenn Ihr eine Band auf Tour supporten dürftet, wer wäre es?

Matze:
Wir covern schon seit langer Zeit Songs von Johnny Trouble aus Göppingen. Deshalb wäre eine gemeinsame Tour mit den Jungs bestimmt ein geiles Erlebnis.

COMEBACKSTAGE:
Wo kann man Euch demnächst live erleben?

Vanessa:
Wir sind gerade in der Planung für die Konzerte, die aktuellen Termine kann man immer auf unserer Homepage www.gentlemens-riot.com oder auf unserer Facebookseite nachlesen.

COMEBACKSTAGE:
Wenn Ihr einen jungen Menschen dazu bringen müsstet, Rockmusik zu hören, welchen Song würdet Ihr ihm vorspielen, und wieso?

Matze:
Dire Straits – Sultans of Swing, weil es einer der ersten Songs war die ich kannte und dieser mich bis heute geprägt hat.

Henry:
Breaking the Habit – Linkin Park, weil es mich selbst geprägt hat und es für mich ein zeitloser Klassiker ist.

Mario:
Rock’n’Roll Übermensch – Die Ärzte, weil’s bis heute eine saugeile Band ist.

Simon:
Der Bofrostmann – Die Toten Hosen, weil’s die erste Band war die ich bewusst als Band wahrgenommen habe und das der erste Song war der mich von der ersten Sekunde an überzeugt hat.

Vanessa:
It’s my Life von Jon Bon Jovi – weil mich der Teil im Song „my heart is like an open highway, like Frankie said I did it my way“ persönlich ganz besonders anspricht und motiviert!

COMEBACKSTAGE:
Wenn Ihr ein imaginäres Dinner mit drei Personen Eurer Wahl haben könntet – wen würdet Ihr einladen?

Matze:
Lemmy Kilmister, Jennifer Aniston, Jay Weinberg

Mario:
Jennifer Rostock, Michelle Darkness, Maria Brink

Henry:
James Hetfield, Chris Stapleton, Peter Steele

Simon:
Lemmy Kilmister, Johnny Cash, Kurt Cobain

Vanessa:
Jewel, Gwen Stefanie, Henning May

COMEBACKSTAGE:
Die letzten Worte gehören Euch…

Gentlemen’s Riot:
Hey Ho Friendos, always remember: keep calm and walk the line!

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Eure Ornella.
Long live Rock’n’Roll!

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